"Klare Positionen beziehen."

Am 1. Mai 2019 in Schaffhausen

"Wer 2019 wirklich noch glaubt,
es gäbe keine Klimaerwärmung,
für den ist und bleibt
die Erde eine Scheibe."

Schluss mit Erdöl

Packen wir die Energiewende an, sie ist unsere Zukunft.

Der CO 2 -Ausstoss mussraschmöglichst auf null reduziert werden.

Mit Energieeffizienz und erneuerbarer Energie bleibt die Wertschöpfung in der Region. Keine Warmwasseraufbereitung ohne Sonnenenergie, keine Scheune ohne Fotovoltaik, für jedes Quartier einen Energieplan!

Die Schweiz ist in Forschung und Technik weltweit führend und verfügt über die am besten ausgebildeten Berufsleute. Nutzen wir diese Stärke. Setzen wir auf Innovation statt auf Erdöl, setzen wir auf eigene Ressourcen statt auf fossile Energie. Gebäude müssen saniert und der Fahrzeugpark rasch elektrifiziert werden. Die Technologien sind praxistauglich, investieren wir in die Zukunft.

 

Der ökologische Umbau ist gut für das Klima und das einheimische Gewerbe.

 

Urs Tanner redet nicht nur über die Klimakrise,

sondern arbeitet aktiv an Verbesserungen,
z.B. mit: Vorstösse Grosser Stadtrat


- Massnahmen für eine klimaangepasste Stadt jetzt! (2018)

- Umstellung auf Elektrofahrzeuge ab 2020: Bei Neuanschaffungen von Personenwagen und Bussen im Besitze der Stadt Schaffhausen dürfen ab 2020 nur noch elektrobetriebene Fahrzeuge gekauft werden (2017)


- Förderung der Elektromobilität; Bereitstellung von Gratisparkplätzen für Elektropersonenwagen, Erstellung von Ladestellen, allgemeine Förderung von Elektropersonenwagen und Elektrofahrrädern (2017)


- Wiedereinführung Tariferleichterung für Kernzone 810, speziell für Kinder-Billette (2016)


- Bevorzugung öffentlicher Verkehr (2012)


- Autofreier Sonntag in der Stadt Schaffhausen (2011)


- Ausstieg der Stadt Schaffhausen aus der Atomenergie bis 2040 (2008)


- Erlebniswelt Schulweg – auf eigenen Füssen statt mit dem Elterntaxi zur Schule und in den Kindergarten (2008)


- Trolleybus unterwegs mit 100% erneuerbarer Energie- ohne Atomstrom (2007)


- Ökologische Revision Rahmentarife (2007)


- Road pricing (2006)

Eine Jugend die aufbegehrt.

Klimastreik in Schaffhausen, 2019

"Ich rede für euch."

Wichtige Vorstösse im Grossen Stadtrat, SN vom 8.1.19:

„Aktivste Fraktion: SP-Juso

Unter den politischen Fraktionen war die Aktivität unterschiedlich verteilt. Klar am meisten Vorstösse hat die SP-Juso-Fraktion eingereicht, nämlich 30. Die grösste Fraktion aus SVP und EDU reichte insgesamt

14 Vorstösse ein. Dahinter folgen die FDP-Jungfreisinn-Fraktion mit zehn Vorstössen, die Mittefraktion aus CVP, EVP, GLP und Grünen mit sieben Vorstössen sowie die AL-Fraktion mit vier Vorstössen.

Die aktivsten Vorstossverfasser sind zwei Sozialdemokraten: Stefan Marti mit zehn Vorstössen und

Urs Tanner mit sechs.“

2006: Schulkleidung als Chance?

2011: Motion: Mitteltransparenz bei Abstimmungen und Wahlen

2012: 10 Tage Vaterschaftsurlaub

2014: Pensionierte unterstützen Pensionierte: Zeitgutschriften für Begleitung und Betreuung

2016: Fusionsverhandlungen mit der Gemeinde Neuhausen

2017: Mietzinssenkungen bei städtischen Wohnungen weitergeben

2018: Neugestaltung und Attraktivierung des Stadtschulrates


 

"Politik ist immer, überall, andauernd."
 

"Zum Beispiel:
Reden wir über Lohntransparenz"

Lohntransparenz; warum?  

Bruttoeinkommen pro Monat: 12 000.-  

Quelle Lohn: Selbständiger Rechtsberater, Lohn als Lehrperson BL, Sitzungsgelder Stadt Schaffhausen    

Darum geht’s  

Redest du mit deinen ArbeitskollegInnen über deinen Lohn? Nein? So geht es vielen. In der Schweiz ist der Lohn immer noch ein riesiges Tabu. Dieses Tabu ist ein Problem, denn es fördert Lohndiskriminierung. Wenn wir nicht offen über unseren Lohn reden, wissen wir nicht, ob unser Lohn im Vergleich zu dem unserer KollegInnen fair und angemessen ist. ArbeitgeberInnen, die diskriminierende Löhne bezahlen, profitieren davon, wenn wir nicht über Geld reden.  

Lohndiskriminierung betrifft insbesondere Frauen. In der Privatwirtschaft verdienen Frauen in der Schweiz rund 20% weniger als Männer. Beinahe die Hälfte dieses Unterschieds ist nicht erklärbar. Sie sind somit diskriminierend. Lohndiskriminierung gibt es aber nicht nur zwischen Frau und Mann. Es kann auch zwischen SchweizerInnen und Nicht-SchweizerInnen passieren. Zwischen Teilzeit-Angestellten und Vollzeit-Angestellten. Oder völlig willkürlich. Lohndiskriminierung kann alle betreffen.  

Es braucht am Anfang Mut, über den eigenen Lohn zu sprechen. Aber: Je mehr wir sind, desto einfacher ist es, das Lohntabu zu brechen!  

Reden wir über Löhne, verhindern wir Lohndiskriminierung.  

Darum lohnt sich Lohntransparenz:  

Wenn du weisst, was deine ArbeitskollegInnen verdienen, weisst du, ob dein Lohn fair und angemessen ist. Wenn die Löhne von allen ArbeitnehmerInnen transparent sind, müssen ArbeitgeberInnen ihr Lohnsystem logisch erklären können. Sie müssen zeigen, dass die Löhne niemanden aufgrund von Geschlecht, Herkunft oder anderen Merkmalen diskriminieren. Lohntransparenz ist gut fürs Arbeitsklima. Angestellte in Unternehmen mit Lohntransparenz sind zufriedener und arbeiten längerfristig enger zusammen. Wenn du weisst, welche Löhne in einer Branche üblich sind, kannst du dich viel besser auf die Lohnverhandlung am Bewerbungsgespräch vorbereiten. Lohntransparenz ist einfach und effizient. Du kannst mit allen über deinen Lohn reden, mit deiner Familie, deiner Nachbarin, deinem Arbeitskollegen. So verhinderst du Lohndiskriminierung.         

Diskriminierung
ist vielfälltig.
"Gehen wir dagegen vor,
und zwar jetzt."

Grossstadtrat Urs Tanner will seine 2000.- Franken nicht 18.10.2017


News - Grossstadtrat Urs Tanner will seine 2000 Franken nicht | Radio ...
 

Der Schaffhauser SP-Grossstadtrat Urs Tanner verzichtet freiwillig auf eine Entschädigung.    

Pressemitteilung   

Die Fachkommission Soziales hat bis jetzt dieses Jahr 2 Sitzungen gehabt, alle anderen Sitzungen fielen aus, da es keine Geschäfte vom Stadtrat zu behandeln gab.  

Grundsätzlich stehen den Kommissionsmitgliedern eine Grundentschädigung von Franken 1000.- zu (Art. 10,2 GO), dem Präsidenten eine doppelte von Franken  2000.- (Art. 10,4 GO).  

Der Kommissionspräsident verzichtet auf diese 2000.- Franken, da es weder gerechtfertigt noch angemessen wäre.  

Diese bestehende Lücke wird im Moment bei der Ueberarbeitung der GO auch behoben werden.  

Urs Tanner, Präsident der Komission für Soziales, Bildung, Betreuung, Kultur und Sport des Grossen Stadtrates
 

"Da plagt mich mein soziales Gewissen."
Das ist nicht
gerecht."

Transparenz der Finanzierung von politischen Parteien

 

UNSERE POSITIONEN

• Wir brauchen in der Schweiz Vorschriften über die Transparenz der Finanzierung von politischen Parteien sowie von Wahl- und Abstimmungskampagnen.     

• Mitglieder des Parlaments sollen ihre Interessenbindungen und insbesondere die für nebenamtliche Tätigkeiten bezogenen Entschädigungen offenlegen. Die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben muss kontrolliert werden.     

• Notwendig ist ein transparentes Akkreditierungssystem mit einem öffentlich einsehbaren Register für Interessenvertreter. Dank der Eintragungspflicht in ein öffentliches Register soll für die Bürgerinnen und Bürger transparent werden, welche Interessenvertreter Zutritt zum Parlament haben und für welche Themen sie lobbyieren. Wer keine oder unvollständige Angaben liefert, muss sanktioniert werden.     

• Es braucht grössere Transparenz im Gesetzgebungsprozess. Dies soll durch die Schaffung eines legislativen Fussabdrucks bewerkstelligt werden. Die Bürgerinnen und Bürger sollen wissen, wie der Meinungsbildungsprozess abläuft, auch hinter den Kulissen. Gefragt ist auch Transparenz bei der Finanzierung der Lobbying-Aktivitäten, so dass die Bürgerinnen und Bürger nachvollziehen können, welche finanziellen Mittel eingesetzt werden, um einem Anliegen im Parlament zum Durchbruch zu verhelfen.     

• Es braucht eine gesetzlich verankerte Karenzzeit für Politiker und Kaderangestellte der öffentlichen Verwaltung nach dem Ausscheiden aus dem Amt, wenn ein Zusammenhang zwischen der bisher ausgeübten Tätigkeit und der nach dem Ausscheiden aus dem Dienst beabsichtigten Tätigkeit besteht und dadurch öffentliche Interessen beeinträchtigt werden könnten.
    

"Zuhören und mit den Leuten reden.
Und nicht über sie"

Pressekonferenz Nationalrat im Restaurant Fass. Offenlegung der Wahlkampfkosten, Nationalratswahlen, 2019. Transparenz und Offenlegung des Wahlbudgets.